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Birdies trumpften beim GC Valley auf
Freitagnachmittag war/ist vielleicht kein günstiger Tremin. Weshalb am 6.5. nur sieben Mitglieder zum Birdie-Angolfen 2011 antraten. Doch jene erlebten nicht nur unendlich viel Spaß beim vorgabewirksamen After work-Turnier auf dem Golfpark-Course des GC Valley, sondern schnitten auch noch ausgesprochen erfolgreich ab:
-Gunther Honecker gewann Brutto und Netto der Klasse A, spielte sensationelle 2 über - und startet seit dieser Traumrunde mit HC 14,2!
-Axel Griesch siegte in der Klasse B mit 44 Punkten und verbesserte dadurch sein HC auf 27,5!
-Und schließlich schafften auch noch Angelika Kullnick und Jupp Suttner mit je 37 Punkten den Sprung auf neue HCs (3,5 bzw. 19,7)
-Unter die Top Ten ihrer Klasse A spielten sich auch nochConny Konzack, Sepp Innerhofer (je 32 Punkte) und Uwe Kullnick(29)
Alle teilnehmenden Birdies erhielten einen Preis - jener für den gewissermaßen längsten Drive (220 km Anfahrt) ging an Sepp Innerhofer, der extra aus seiner Südtiroler Heimat angereist war.
Später stießen noch Andy Blumenthal und die Familie Wedekind (hatten alle den kurzfristig um eine Stunde vorverlegten Start verpasst) zu den sieben feiernden Birdies - so dass wir dann halt doch wieder einmal die letzten waren, die das Clubrestaurant verließen.
Der Nachmittag und Abend bereitete derart viel Vergnügen (vielen Dank GC Valley für das Entgegenkommen, die Birdies in eigenen Flights spielen zu lassen!) , dass die Idee geaußert wurde, dies doch künftig regelmäßig zu wiederholen. Und zwar stets in jenen Monaten, in denen keine Bidie-Reise statt findet.
Birdie-Masters in Ruhpolding (1. bis 3. Oktober 2010)
Der Ryder Cup musste um 1 Tag verschoben werden. Und warum? Weil sie in Wales kein Ruhpolding-Wetter hatten! Aber Europa siegte dann dennoch. Wie auch Ruhpolding siegte - ganz wunderbar hat man sich dort um unser Masters-Turnier bemüht und uns alle nur erdenklichen Hilfen angedeihen lassen! An erster Stelle die Familie Stegmeier vom Wohlfühlhotel Ortnerhof (www.ortnerhof.de), wo wir hervorragend wohnten, am Morgens und Abends kulinarisch bestens versorgt wurden und nur fünf Minuten vom Golfclub entfernt. Man kümmerte sich um alles - ob es Startzeiten im Golfclub, Sonderwünsche, Getränke an der Bar - und immer ein Lächeln auf den Lippen. Ebenso bestens betreut wurden wir vom Golfclub Ruhpolding (www.golfclub-ruhpolding.com). Ob es Änderung der Startzeiten oder Änderung der Flights - alles wurde freundlichst erledigt. Und nach Meinung aller Teilnehmer war dies ein Spitzenplatz, wo man gerne wiederkommen möchte. Und noch ein herzlicher Dank an den Tourismusverband, der uns am Samstag zu einem Exklusiv-Rundgang durch das neue Biathlon-Stadion und danach in einer urigen Hütte zu einem „bayerischen“ Essen einlud. Für die meisten von uns war das der erste Kontakt zu Biathlon und jeder ist jetzt gespannt, wenn er im Winter die Bilder im Fernsehen sieht, was aus der „Noch-Baustelle“ geworden ist. Wir Birdies waren leider nicht im Fernsehen - ob Biathlon oder Ryder-Cup. Aber die Leistungen konnten sich trotzdem sehen lassen.
Am Samstag schaffte Peter Israel 37 Punkte - und zwar BRUTTO! Er spielte also 1 unter Par! Außerdem erzielte er noch 43 Netto-Punkte und überholte damit in der Masters-Wertung Andy Blumenthal, der mit 42 Netto-Punkten (erzielt beim Birdie-Charity in Eschenried) angereist war.
Doch Andy behielt am Schlusstag die Nerven, fightete sich trotz dreier Anfangs-Streicher durch, kam noch auf 36 Punkte und somit lautet die Headline:
BIRDIE-MASTERS-SIEGER 2010 - ANDY BLUMENTHAL !
Und eine ganz besondere Erwähnung verdient noch Uwe Cullnik - Hole-in-one am Samstag! Und freie Getränke seinerseits bis zum Abwinken - herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!
Doch der Reihe nach:
Gewertet wurden beim Birdie-Masters 3 Resultate:
1) Das beste Resultat bei einer Birdie-Reise 2010 oder beim Birdie-Charity 2010 oder bei der Proberunde am Freitag in Ruhpolding.
2) Das Samstags-Resultat von Ruhpolding.
3) Das Sonntags-Resultat von Ruhpolding.
Und so ging es in das Rennen. Beste VOR-Resultate:
| 1. Andreas Blumenthal
|
42 Nettopunkte
|
| 2. Karola Schmuckermeier
|
38
|
| 3. Susanne Weiß
|
38
|
| 4. Renate Koophamel
|
35
|
| 5. Bernd Koophamel
|
35
|
| 6. Hans Miller
|
35
|
| 7. Peter Isreal
|
34
|
| 8. Regine Israel
|
31
|
| 9. Johanna Miller
|
30
|
| 10. Uwe Cullnik
|
30
|
| 11. Stefan Imhof
|
30
|
| 12. Fritz Häring
|
28
|
| 13. Gunther Honecker
|
27
|
| 14. Claus Israel
|
27
|
| 15. Jürgen Schmuckermeier
|
26
|
| 16. Hannes Winkler
|
25
|
| 17. Gerd Fuhrmann
|
24
|
| 18. Jupp Suttner
|
23
|
| 19. Petra Häring
|
16
|
Dann der Samstag - und die Führung wechselte! Neuer Zwischenstand:
| 1. Peter Israel
|
78
|
| 2. Andreas Blumenthal
|
76
|
| 3. Karola Schmuckermeier
|
73
|
| 4. Bernd Koophamel
|
67
|
Die vier gingen am Sonntag als letzter Flight gemeinsam ins Rennen. Und kamen folgendermaßen heraus:
1. und Masters-Gewinner 2010:
Andy Blumenthal - mit 36 Punkten am Schlusstag und insgesamt 112 Zählern.
2. der Triumphator des Vortags
Peter Israel - mit 27 Punkten am Schlusstag und insgesamt 105 Zählern.
3. die Frau, die unbeeinflusst von drei Kerlen im Flight ihr Spiel durch zog:
Karola Schmuckermeier - mit 29 Punkten am Schlusstag und insgesamt 102 Zählern.
4. (wie 2009 bereits) und nur zwei winzige Punkte vom Stockerl entfernt:
Regine Israel - mit 34 Punkten am Schlusstag und insgesamt 100 Zählern.
Und hier die weiteren Platzierungen:
| 5. Jürgen Schmuckermeier
|
95
|
| (hatte sich am Samstag mit 37 Punkten herunter gespielt!)
|
| 6. Bernd Koophamel
| 94
|
| 7. Claus Israel
|
92
|
| 7. Hannes Winkler
|
92
|
| 9. Gunther Honecker
|
84
|
| 10. Fritz Häring
|
81
|
| 11. Jupp Suttner
|
79
|
| 12. Renate Koophamel
|
73
|
| 13. Susanne Weiß *
|
71
|
| 14. Johanna Miller *
|
64
|
| 14. Gerd Fuhrmann
|
64
|
| 16. Hans Miller *
|
60
|
| 17. Uwe Cullnik *
|
54
|
| 18. Petra Häring
|
41
|
* = nur 2 Resultate gewertet, weil am Sonntag bereits abgereist.
Das war die sportliche Bilanz unseres Masters 2010. Auf ein Neues im Jahr 2011!
14. Birdie-Charity-Turnier 2010 im Golfclub Eschenried
Der Samstag, 28. August 2010, begann mit einem Wolkenbruch. Es wäre dann das erste Charity-Turnier, das ins „Wasser“ fallen würde. Aber der Wettergott hatte ein Einsehen. Von Stunde zu Stunde wurde es besser und auch die Gesichter und die Stimmung der zirka 100 Starter. Dem Erfolg des Turniers stand nichts mehr im Wege. Die Abendveranstaltung war wieder vom Feinsten: Essen und Stimmung ließen keine Wünsche übrig. Großen Anteil daran hatte unser Showprogramm. Der Schweizer Entertainer Andrew Robinson und Joe Bruce als Michael Jackson brachten den Saal zum Kochen und die Damenwelt auf die Tanzfläche. Das alles gefiel auch unseren Ehrengästen. Die Familie Janson - Horst, Hella und Tochter Laura - fühlten sich sehr wohl und zur später Stunde übergab Horst Janson den 8.000-Euro-Scheck an Svenja Ritzer und Franka Zellerer vom Lacrima-Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche - einer Institution der Johanniter (www.lacrima-muenchen.de).
Natürlich kam auch der sportliche Aspekt des Turniers nicht zu kurz. Der Sieg ging bei den Damen an Susanne Weiß (23 Bruttopunkte) vom GC Thailing und bei den Herren an den Schweizer Axel Schukey vom GC Schloss Langenstein. Die Netto-Wertungen in den drei verschiedenen Klassen gewannen Sabine Wedekind (GC Schloss Egmating, 40 Punkte), Andreas Blumenthal (Bavarian Eicherloh, 42 Punkte) und Manfred Poppe (GC Eschenried, 42 Punkte).
Und für das Jahr 2011 haben sich die Birdies ein Ziel gesteckt: im 17. Jahr der 1994 gegründeten Birdies soll die 200.000-Euro-Gesamt-Spendensumme geknackt werden. Das werden wir auf jeden Fall schaffen - mit unseren Mitgliedern und unseren Sponsoren, bei denen wir uns recht herzlich bedanken.

Der Schauspieler Horst Janson (Mitte) überreicht als Birdie-Charity-Schirmherr den Scheck an Svenja Ritzer (2.v.l.) und Franka Zellerer (ganz links) von Lacrima. In der Mitte und rechts freuen sich Birdie-Vize-Präsidentin Rita Balon und Präsident Gerhard Fuhrmann

Viel Spaß hatten unsere Ehrengäste Horst Janson (rechts), Hella Janson (Mitte) und Laura Janson (links)

Der Schweizer Starsänger Andrew Robinson brachte mit seinen Songs die Stimmung zum Kochen

Joe Bruce begeisterte als Michael Jackson.
Mehr Infos über Andrew Robinson und Joe Bruce unter www.future-in-move.de
Wir trauern um unseren
langjährigen Freund und
Ehrenmitglied
Manfred Israel
Für die Welt bist du Irgendjemand,
aber für Irgendjemand bist du die Welt.
Liebe Birdies,
der President's Cup zwischen den USA und dem Rest der Welt? Langeweile pur! Zumindest im Vergleich zu dem, was sich eine Woche zuvor abgespielt hatte. In Europa. In Österreich. Im Salzburger Land. In Bad Gastein: das Birdie-Masters 2009 - Thrill pur! Bis zum letzten Loch! Das ultimative Golf-Event des Monats Oktober! (Sorry, President's Cup...)
Doch der Reihe nach:
Gewertet wurden beim Birdie-Masters 3 Resultate:
1) Das beste Resultat bei einer Birdie-Reise 2009 oder beim Birdie-Charity 2009 oder bei der Proberunde am Freitag in Bad Gastein 2009
2) Das Samstags-Resultat von Bad Gastein
3) Das Sonntags-Resultat von Bad Gastein
Und so ging es in das Rennen. Beste VOR-Resultate:
| 1. Regine Israel |
41 Punkte |
| 2. Jörg Wedekind |
40 |
| 3. Gunther Honecker |
38 |
| 4. Manfred Israel |
37 |
| 5. Annemarie Grafe |
36 |
| 6. Peter Harder |
35 |
| 7. Renate Koophamel |
34 |
| 8. Johann Miller |
32 |
Alle anderen: Im Grunde bereits chancenlos auf den Gesamtsieg. Dann der Samstag - und die Führung wechselte! Neuer Zwischenstand:
| 1. Jörg Wedekind |
78 |
| 2. Regine Israel |
73 |
| 3. Annemarie Grafe |
70 |
| 4. Manfred Israel |
68 |
| 5. Johanna Miller |
66 |
| 6. Gunther Honecker |
64 |
Die Sache schien gelaufen. A gmaht's Wieserl für Titelverteidiger Jörg „Beständigkeit“ Wedekind! Doch: Wer würde Zweite(r) werden? Und dann begann - das Duell der Giganten: Annemarie rückte Punkt um Punkt näher, Jörgs Vorsprung schmolz und schmolz! Allerdings: Die beiden wussten nichts voneinander - denn sie starteten in getrennten Flights...
So dass sich letztendlich folgender sensationeller Schlussstand ergab;
1. und Masters-Gewinnerin 2009:
Annemarie Grafe - mit 40 Punkten am Schlusstag und insgesamt 110 Zählern.
Herzlichen Glückwunsch!
2. der Masters-Gewinner von 2007 und 2008
Jörg Wedekind - mit 30 Punkten am Schlusstag und insgesamt 108 Zählern.
3. der Mann, „der an diesem Tag das Golf seines Lebens spielte“ (so Flight-Mitspieler Johann Miller, HC 8,4, über ihn)
Gunther Honecker - mit 40 Punkten am Schlusstag und insgesamt 104 Zählern.
4. und nur einen winzigen Punkt vom Stockerl entfernt:
Regine Israel - mit 30 Punkten am Schlusstag und insgesamt 103 Zählern.
Die strahlende Siegerin Annemarie: „Dramatisch war es bei mir eigentlich nur, weil ich wusste, dass ich gut spielte und Punkte sammelte - aber dann die letzten Löcher ziemlich versiebte! Genau jene, die ich an den beiden Vortagen gut schaffte. Und außerdem spielten Jörg und ich - leider - nicht zusammen...“
„Runner-up“ Jörg Wedekind: „Ich sehe es wie Annemarie. Ein Duell war es, mangels vorhandener Nähe, nicht. Und ich gebe es ganz ehrlich zu: durch das direkte Aufeinandertreffen mit Gunther war er für mich das Maß der Dinge. Der hat so sensationell Golf gespielt - zwei Birdies, jede Menge Pars - dass er schnell zum Favoriten mutierte. Auch, oder gerade weil ich selbst dem Nervendruck des Favoriten (Vorergebnisse) nicht standgehalten habe. 11 Netto auf den zweiten 9 waren für einen „Master“ einfach zu wenig! Umso mehr freut es mich, dass als lachende 3. eine würdige Siegerin das Rennen machte. Nur Annemarie, ich spreche aus zweimaliger Erfahrung: die Favoritenbürde im nächsten Jahr hat kein anderer als die Meisterin selbst!! :) “.
Und hier die weiteren Platzierungen:
| 5. Manfred Israel | 98 |
| 6. Johanna Miller | 96 |
| 7. Johann Miller | 92 |
| 8. Andreas Blumenthal | 89 |
| 9. Renate Koophamel | 86 |
| 9. Bernd Koophamel | 86 |
| 10. Peter Harder | 81 |
| 11. Stefan Imhof | 64 |
| 12. Gerd Fuhrmann | 61 |
| | |
| Nur 2 Resultate: | |
| | |
| 13. Jupp Suttner | 58 |
| | |
| Nur 1 Resultat: | |
| | |
| 14. Elsa Honecker | 36 |
| 15. Jürgen Schmuckermeier | 33 |
| 16. Karola Schmuckermeier | 29 |
Siegerin Gästeklasse:
Sabine Wedekind (die mit 41 Netto-Punkten das beste Netto-Einzelresultat der Tage von Bad Gastein erreichte).
Soweit die sportliche Bilanz unseres Masters. Den „richtigen“ Bericht über das fabelhafte Wochenende von Bad Gastein folgt demnächst von Präsident Gerd Fuhrmann.
Servus - euer Jupp
 Masters-Siegerin 2009 wurde Annemie Grafe mit 110 Punkten
 Die traumhafte Landschaft des 18-Loch-Platz von Bad Gastein trieb die
Birdies zu Höchstleistungen.
Charity-Turnier 2009 im GC Pleiskirchen
Birdies spenden 8.000 Euro für die Straßenkinder von Niederbayern
Gewöhnlicherweise ist es ja so: Menschen spenden - und die Medien berichten darüber. Bei den Birdies hingegen - einer seit 15 Jahren bestehenden Vereinigung golfspielender Journalist(inn)en mit Sitz in München - spenden die Schreibenden selbst. Denn: Die rund hundert Birdies - nicht zu verwechseln mit der Promi-Vereinigung Eagles - haben sich seit jeher dem Wohltätigkeits-Gedanken verschrieben. Sämtliche Mitgliedsbeiträge fließen umweglos einem guten Zweck zu. Gemeinsam mit dem jährlich statt findendem Charity-Turnier haben die Birdies seit 1997 somit bereits fast 180 000 Euro zugunsten gehandicapter und/oder notleidender Kinder aufgebracht. Dieses Mal nun ging anlässlich des 2009er-Birdie-Charity-Turniers auf dem Course des oberbayerischen GC Pleiskirchen (Nähe Altötting) ein 8 000-Euro-Scheck an das Haus St. Josef, einer seit 1929 existierenden Einrichtung der Jugendhilfe Büchberg. Diese Institution in Niederbayern bemüht sich nach Kräften, misshandelte und/oder sozial entwurzelte Kinder und Jugendliche von der Straße weg zu bringen und sie wieder der Gesellschaft zu zu führen. „Straßenkinder - da denken wir immer an Brasilien“, sagt Bernhard Haimböck, Geschäftsführer des Hauses St. Josef. „Aber Straßenkinder gibt es auch in Niederbayern!“ Mit einer zu errichtenden Turnhalle - in dessen Bau das Birdie-Spendengeld fließt - „sollen die Kids auch bei schlechtem Wetter Fußball spielen können - um sich richtig aus zu powern!“
2010, im 16. Jahr der 1994 gegründeten Birdies, soll die 185 000-Euro-Gesamt-Spendensumme geknackt werden. Das erste Charity-Turnier des e.V. fand auf Initiative des damaligen Birdie-Präsidenten Reinhard Gröschel, der inzwischen leider verstorben ist, 1997 statt. Dass die Austragung 2009 wiederum eine derart erfreuliche Summe erbrachte, lag auch an einigen wunderbaren Sponsoren wie etwa Signet und C & C, die fabelhafte Preise für eine Tombola gestiftet hatten. Der Turnier-Sieg ging bei den Damen an Susanne Weiß (23 Bruttopunkte) vom GC Thailing und bei den Herren an Vincent Braibant aus Belgien, der im erst vierten Turnier seines Lebens 29 Brutto-Punkte erzielte! Die beiden Netto-Wertungen gewannen Thorsten Jochim vom 1. GC Leipzig (50 Punkte) und Jörg Wedekind vom GC Schloss Egmating (40 Punkte). Weitere Infos zu dem Turnier und zu den Birdies: www.die-birdies.de Infos über die Straßenkinder von Niederbayern im Haus St. Josef: www.hsj-buechlberg.de

8.000 Euros erspielte die Münchner Golf-Journalisten-Vereinigung Die Birdies bei ihrem Charity-Turnier 2009 im oberbayerischen Pleiskirchen zugunsten des Hauses St. Josef in Büchlberg, wo beispielsweise „Die Straßenkinder von Niederbayern“ betreut werden. Bei der Scheck-Übergabe v.l.n.r.: Gerhard Fuhrmann (Präsident der Birdies), Bernhard Haimböck (Geschäftsführer Haus St. Josef), Rita Balon (Vize-Präsidentin der Birdies), Oliver Weidinger (Betreuer Haus St. Josef), Sepp Neuberger (Präsident des GC Pleiskirchen).
In der Steiermark da kann man ... gut Golfen gehn
Dank des Brückentages konnte man bereits am Mittwoch oder Donnerstag anreisen in den „Knappenwirt“ zu Michael Lohr. Michael aber keineswegs ein „Knappe“, sondern „Meister“ in der Küche. In Deutschland hatte er bei mehreren bekannten Köchen in die Töpfe geschaut, nun kocht er im eigenen Hause mit seinen Eltern auf. Sein Vater, immer mit dem richtigen Spruch auf den Lippen, gut gelaunt und stets präsent für die Gäste. Die Zimmer und Appartements alle neu renoviert und nur fünf Automininuten vom ersten Golfevent entfernt - Mariahof.
Der ”sonnige“ Golfplatz Mariahof liegt in der Naturparkregion Zirbitzkogel-Grebenzen im Oberen Murtal. Eingebettet zwischen dem Vogelparadies Furtnerteich, dem Kalk- und Fellberg, sowie dem Steinberg mit der romantischen Ruine Steinschloß, fügt sich die 18-Lochanlage harmonisch in die natürlichen Geländegegebenheiten ein.
Ein zwei Jahre alter Platz, noch mit kleiner provisorischer Hütte als Clubhaus, von der Strasse aus der erste Eindruck eher unscheinbar.
Aber wer ihn einmal gespielt hat, ist begeistert. Flache erste neun Löcher, die dann bei den zweiten Neun in den Naturpark hoch führen. Spektakulär geht es nach oben, mit doglegs versehen und steil wieder bergab - das Ganze mit herrlicher Aussicht rundum ins Tal und die Berge. Die Einspielrunde endete mit Gewitter und starkem Regen für die am Donnerstag angereisten nach den flachen Neun. Freitag dann immer wieder schwarze Wolken, die sich mal in der einen Richtung ergossen, dann in die andere. Die dritte schwarze Front bahnte sich dann den Weg über den Golfplatz. Zwei Flights schafften es noch. An der 17. Bahn rannte Annemie Grafe in Richtung Clubhaus, die anderen Mitspieler wurden von Birdiemitgliedern mit Buggies abgeholt. Nach kurzem Hagel, Regenschauer und Blitz und Donner gingen alle Spieler raus um ihre Runde fertig zu spielen. Abends dann Essen und Siegerehrung im „Knappenwirt“. Max Straffinger spendierte für das 1. Netto eine ganz tolle Jacques Lemans Golf-Uhr. Das ist der Sponsor des Jacques Lemans Golf-Platz (Kärnten), den wir Birdies letztes Jahr gleich nach der Eröffnung gespielt haben.
Hier die Netto-Siegerliste:
Regine Israel, 41 Pt.
Gunther Honnecker, 38 Pt.
Petra Mierzinsky, 37 Pt.
Peter Jungbauer, 37 Pt.
Ilse Sommer, 36 Pt.
Thomas Nusser, 36 Pt.
Peter Harder, 35 Pt.
Gottfried Hiel, 30 Pt.
Manfred Israel, 28 Pt.
Walter Sommer, 26 Pt.
Annemie Grafe, 25 Pt.
Helmut Weidinger, 24 Pt.
Stefan Imhof, 21 Pt.
Drei Birdies brachen leider die Runde ab.
|  |
Am Samstag ein weiterer Höhepunkt nach 45-minütiger Autofahrt - der Golfplatz „Murtal“ in Spielberg. Seit der Gründung 1995 wurde der Platz mehrmals umgebaut. Ein Meisterschaftskurs, der sich auch als Austragungsort der European Alps Tour schon mehrfach bewährt hat und wohl als einer der schönsten Österreichs gilt. Kristallklare Grundwasserteiche und Gebirgsbäche schlängeln sich idyllisch zwischen die Fairways und machen das Golfen auf dem vollkommen ebenen Rasen zu einem wahren Genuss.
Hier ließ es sich unser Gastgeber Max Straffinger nicht nehmen, um noch 9 Löcher mitzuspielen und bei der Siegerehrung anwesend zu sein. Der Abend klang dann wieder gemütlich im Knappenwirt auf der Terrasse bei Kaiserschmarrn und Rotwein aus.
Und das waren die Geehrten des Golftages (Brutto-Ergebnis)
HIEL, Gottfried, 17 Pt.
SOMMER, Walter, 16 Pt.
WEIDINGER, Helmut, 14 Pt.
MIERZINSKY, Petra, 12 Pt.
IMHOF, Stefan, 11 Pt.
GRAFE, Annemarie, 11 Pt.
NUSSER, Thomas, 10 Pt.
HONECKER, Gunther, 10 Pt.
ISRAEL, Regine, 9 Pt.
ISRAEL, Manfred, 8 Pt.
WEIDINGER, Erika, 6 Pt.
SOMMER, Ilse, 6 Pt.
JUNGBAUER, Jutta, 5 Pt.
HARDER, Peter, 1 Pt.
JUNGBAUER, Peter, 0 Pt.
|  |
Am Sonntag ging's dann auf den dritten und letzten Platz auf dem Heimweg, zum GC Murau-Kreischberg, östlich von St. Lorenzen liegt Murau zwischen den bewaldeten Abhängen der Nockberge und der grünen Mur. Der Platz wird von markanten Golfelementen geprägt, so etwa wellige Grüns, seitliche und frontale Wasserflächen sowie spektakuläre Halb- und Inselgrüns. Im gemütlichen Holz-Restaurant dann noch ein steirisches Backhendl, bevor es für alle nach Hause ging
Fazit: Wieder mal ein gelungener Auftakt der Birdie-Reisen in eine wunderschöne Gegend, die bereits bekannt ist für ihre kulinarischen Schmankerl - wir können die Steiermark nun auch als Golftipp nur wärmstens weiter empfehlen. Bei den Plätzen ist für jeden etwas dabei.
Und ein herzliches Dankeschön geht an Max Straffinger und an alle Verantwortlichen der einladenden Golfclubs, die sich viel Zeit für die Birdies nahmen und die Birdierunde in jeder Hinsicht verwöhnten. Annemie Grafe


Pressemitteilung
BIRDIE-GOLFER
ERSPIELTEN
BEREITS
168 000 EURO
FÜR
GEHANDICAPTE
KINDER !

München (Oktober 2008). - Gewöhnlicherweise ist es ja so: Menschen spenden - und die Medien berichten darüber. Bei den Birdies hingegen - einer seit 14 Jahren bestehenden Vereinigung golfspielender Journalist(inn)en mit Sitz in München - spenden die Schreibenden selbst. Denn: Die rund hundert Birdies - nicht zu verwechseln mit der Promi-Vereinigung Eagles - haben sich seit jeher dem Wohltätigkeits-Gedanken verschrieben. Sämtliche Mitgliedsbeiträge fließen umweglos einem guten Zweck zu. Gemeinsam mit dem jährlich statt findendem Charity-Turnier haben die Birdies seit 1997 somit bereits 168 000 Euro zugunsten gehandicapter Kinder aufgebracht. Dieses Mal nun ging anlässlich des 2008er-Birdie-Charity-Turniers auf dem Course des edlen GC Margarethenhof am Tegernsee ein 8 000-Euro-Scheck an die Bayerische Landesschule für Körperbehinderte. Diese Institution in der Münchner Kurzstraße existiert bereits seit 1832 - und führte 175 Jahre nach ihrer Gründung ein: dass die behinderten Kinder Golf spielen! Zuerst begann man im Garten der Schule - „aber inzwischen“, so Direktorin Monika Imhof, „sind die Kinder so gut, dass wir nun immer auf dem Platz der Golfrange Brunnthal mit ihnen üben!“
Wo sie zum Beispiel gemeinsam mit den Goldmedaillengewinnern Franz Klammer (Olympia-Abfahrt 1976) und Martin Braxenthaler (Paralympic-Riesenslalom 2002) die Schläger schwangen. Eingefädelt hatte das Meeting mit den Sportstars die Laureus-Stiftung. Und schließlich trafen die jungen Golfer(innen) der Schule auch noch bei den BMW Open mit Martin Kaymer und Bernhard Langer zusammen, die wertvolle Tipps vermittelten.
2009, zum 15. Jubiläums-Jahr der 1994 gegründeten Birdies, soll die 175 000-Euro-Gesamt-Spendensumme geknackt werden. Das erste Charity-Turnier des e.V. fand auf Initiative des damaligen Birdie-Präsidenten Reinhard Gröschel, der inzwischen leider verstorben ist, 1997 statt. Dass die Austragung 2008 wiederum eine derart erfreuliche Summe erbrachte, lag auch an einigen wunderbaren Sponsoren wie etwa Signet und C & C, die fabelhafte Preise für eine Tombola gestiftet hatten. Der Turnier-Sieg ging bei den Damen an Susanne Weiß vom GC Thailing und bei den Herren an Johann Miller vom GC Gut Ludwigsburg (jeweils Brutto). Das Netto gewann Helmut Weidinger vom Donau-GC Passau-Raßbach. Weitere Infos zu dem Turnier und zu den Birdies: www.die-birdies.de
Liebe Birdies,
Schneefall (Freitag), Regen (Samstag), Kaiserwetter (Sonntag) - das Masters vom 3. bis 5. Oktober 2008 hatte es in sich! Die Gastgeber, Birdiemitglied Christian Kresse und seine Assistentin Katharina Peroutka, waren schon leicht geknickt. War doch bei unserer Birdie-Reise zu Pfingsten 2006 auch überraschend Schneefall bis ins Tal. Und jetzt zwei Jahre später war Frau Holle schon wieder zur Stelle. Aber Christian steckte uns 14 Birdies mit seinem Optimismus an. Und so ließen wir uns nicht unterkriegen. Am Freitag wurden trotz Schneefall neun Löcher gespielt und danach in der Sauna des Hotels Ritzenhof die klammen Glieder wieder auf Vordermann gebracht. Übrigens Ritzenhof: Das Hotel in der nähe des Golfplatz Urslautal war ein Volltreffer. Super Zimmer, hervorragendes Essen und liebevolle Betreuung - da hatte Christian eine sehr gute Wahl getroffen. Das traf auch für die Kralleralm in Leogang zu, wo wir am Freitag abend Wildspezialitäten vom Feinsten und hochprozentige Flüssigkeiten zum „Nachwärmen“ genossen. Gottseidank war am Samstag keine Flocke mehr unterwegs - aber der Platz in Urslautal war nicht spielbar. So fuhr die Truppe zum Brandlhof, um dort den ersten spielerischen „Höhepunkt“ über die Runde zu bringen. Gute Laune war der Begleiter, obwohl Regen, Sonne und wieder Regen die dauernden Begleiter waren. Gerade noch rechtzeitig vor Einbruch der Nacht kam der letzte Flight ins Clubhaus und musste sofort Richtung Hotel. Denn es stand die Night-Session auf dem Programm: Honky Tonk in Saalfelden. Ein Kneippen- und Musik-Marathon durch 16 Locations ist dieser Saison-Höhepunkt, aber die Birdies waren doch leicht „wettergeschädigt“. So verbrachte der Großteil nach dem Essen den Abend bei Salsa-Musik im Hotel (beim Tanzen wurde keiner gesichtet) und eine kleine Schar unter Führung von Christian wollte doch noch das Nachtleben unter die Lupe nehmen. Was für den einen oder anderen eine kurze Nacht zur Folge hatte und auch bei einem Birdie einen dicken Kopf (keine Namen). Aber die Stimmung bei italienischen Liedern, Jazz-Stücken und Big-Band-Klängen war ungebrochen und hielt bis 3.30 Uhr in den Sonntag morgen an. Doch war nichts anzumerken - ließ sich doch die Sonne das erste Mal an dem Wochenende richtig sehen. Und die Stimmung auf dem Platz von Urslautal war wie am ersten Tag: bestens. Grüne Fairways und rundherum verschneite Berge - es hätte auch ein traumhafter Märztag sein können. Und so gingen die Flights auf die 18 Löcher. Zuerst noch vermummt, aber dann nach Zwiebeltaktik „runtergekleidet“ bis aufs Polohemd und mit einem Lachen auf dem Gesicht kamen alle zufrieden zum Clubhaus. Gleich darauf wurden opulente Speisen geordert und zwischendurch belohnten Jupp Suttner und Gerhard Fuhrmann die übriggebliebenen Birdies mit Preisen für Ihre Teilnahme. Auch hier hatte Christian mit drei gestifteten Preisen den Gewinnern viel Freude bereitet.
Dir, lieber Christian, nochmals vielen Dank für das Super-Wochenende. Es war ein gelungener Jahres-Abschluss. Der wird sicherlich allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben und Du wirst mit Sicherheit den einen oder anderen wieder in Saalfelden-Leogang treffen. Gerhard Fuhrmann
Und wer unter diesen Umständen siegte - ist ein WAHRER Master! Herzlichen Glückwunsch, Jörg Wedekind - Titel erfolgreich verteidigt!
Gewertet wurden in Saalfelden (Hotel-Standort) im Salzburger Land 3 Resultate:
1) Das beste Resultat bei einer Birdie-Reise oder beim Birdie-Charity 2008
2) Das Samstags-Resultat (GC Brandlhof)
3) Das Sonntags-Resultat (GC Urslautal)
Die große Sensation des Schlusstages:
Dass das Führungs-Trio, the big three, gesprengt wurde - und Manfred Israel (nur 5. vor der Schlussrunde) noch von hinten das Feld aufrollend den Sprung aufs Stockerl schaffte!
Netto-Tagessieger(in) am Samstag wurde Petra Mierzinsky - Netto-Tagessieger(in) am Sonntag Elsa Honecker. Aber beide kamen insgesamt nur auf zwei Turniere statt auf drei - so dass sie im Endeffekt nicht mehr in den Masters-Fight eingreifen konnten.
Golfgenuss auf vier Plätzen in zwei Bundesländern
Es ist schon ein Vorteil, wenn man einen kennt, der seinen „eigenen“ Golfplatz hat. Ob der ihm selbst gehört oder er nur der „Big Boss“ ist, der alles unter Kontrolle hat, ist ja egal.Und wir Birdies haben so einen in unseren Reihen: Max Strafinger. Der Kärntner ist eine feste Größe im Tourismus seines Bundeslandes, Chef einer großen PR-Agentur und jetzt auch Betreiber des 18-Loch-Golfplatz Mariahof in der südlichen Steiermark. Aus diesem Grund bekamen wir Birdies von ihm die Einladung, ein Golf-Wochenende auf drei Plätzen mit ihm zu verbringen. Kriegt man ja nicht alle Tage. So reisten in der Pfingstwoche vom 15. bis 18. Mai elf Golfhungrige teilweise im Konvoi (einige trafen sich zufällig in Obertauern) Richtung Süden. Erste Station war die neue 18-Loch-Anlage Längsee bei St. Veit, die bereits in Kärnten liegt und von dort es nur noch 30 Minuten Fahrzeit bis zum Wörthersee sind. Und da waren wir „fast“ Premierengäste, denn der „Jacques Lemans Golfclub St. Veit-Längsee“ wurde eine Woche vorher erst offiziell eingeweiht. Deshalb war alles noch jungfräulich und man hatte Angst, die Anlage zu betreten. Das Clubhaus sehr stylisch - draußen als auch drinnen - und das Restaurant „Green's“ war für uns nach der langen Reise die rettende Anlaufstelle. Von der Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf die Fairways und auf den Längsee. Doch dann ging es raus auf die 18 Fairways, die sich über ein 70 Hektar großes Areal erstrecken. Jeder von uns war begeistert über das Layout des Platzes, von der Natur ringsum und zugleich erstaunt, in welch hervorragenden Zustand die Anlage zu diesem Zeitpunkt bereits war. Nach etwa fünf Stunden Spielzeit erwartete uns Max Strafinger, um bereits den nächsten Programmpunkt vorzustellen: Abendessen im Fuchspalast in St. Veit. Schnelles Umziehen fast auf dem Parkplatz (wir waren alle noch nicht im Hotel) und hungrig Richtung Innenstadt. Dieses Hotel, von Professor Ernst Fuchs innen und außen gestaltet, beeindruckte uns sehr und wir genossen eine ausführliche Führung als auch ein geschmackvolles Dreigänge-Menü. Aber Sitzfleisch hatte keiner. Jeder wollte ins Hotel. Und wir hatten ja noch eine 45minütige Fahrt vor uns - Richtung Steiermark zum Knappenwirt in Mariahof. Und dort kamen wir etwa um 22 Uhr an - mitten im Dorf erwartete uns ein Landgasthof, ein junger Chef und schöne geräumige Zimmer. Aber die konnten warten. Jeder wollte noch auf einen Absacker in die Gaststube, wo uns Michael Löhr noch Speis und Trank kredenzte und es für den einen oder anderen doch noch eine lange Nacht wurde und der Schlaf ein wenig kurz ausfiel. Denn es war frühes Aufstehen angesagt, weil wieder eine lange Fahrt anstand. Nach einem urigen Frühstück ging es wieder in Konvoi auf die Straße - Richtung Golfplatz Murtal in Spielberg, das in der Nähe der ehemaligen Formel 1-Rennstrecke Österreichring liegt. Bei traumhaften Wetter nahmen wir die 18 Löcher in Angriff, wurden zwischendrin von einem Gewitter überrascht (einige hörten auf) und die Unverdrossenen genossen dann trocken den Rest. Alle waren sich einig, dass sie diesen Platz gerne wiederspielen möchten, obwohl viele Teiche und Gebirgsbäche die ebenen Fairways doch recht tricky erscheinen ließen und deshalb der Score nicht gerade zum Jubeln war. Aber das war ja nicht Sinn der Sache. Auf Einladung des Clubs genossen wir im Wintergarten des Clubhauses ein geschmackvolles Abendessen, das sich alkoholisch in Grenzen hielt. War doch noch die Heimfahrt angesagt und zum anderen stand noch eine Weinverkostung mit Michael Löhr im Knappenwirt auf dem Programm. Und das war der krönende Abschluss eines schönen Golftages. Nach einem Spitzen-Kaiserschmarrn (zu später Stunde extra für uns gemacht!) kredenzte der Hausherr in seinem kleinen, aber feinen Weinkeller einige Spitzentröpfchen, die von uns mit Genuss konsumiert wurden. Aber alles mit Vorsicht. Denn am nächsten Tag wollten wir auf Max Strafingers Platz Mariahof unser reguläres Turnier spielen. Leider zogen bereits beim Frühstück im Wintergarten die ersten dunklen Wolken über Mariahof.. Aber das erschüttert keinen Birdie. Diesmal mussten wir nur etwa fünf Minuten fahren und waren bereits am Platz, wo schon Clubsekretärin Elfriede Hubmann und Managerin Sigrid Hoffer mit den Scorekarten bereitstanden und uns zum Abschlag begleiteten. Als 12. Birdie konnten wir Manfred Neumayr begrüßen, der auf Einladung von Max zu unserer Truppe stieß. Manfred war Kurdirektor von Pörtschach, Präsident vom Golfclub Pörtschach und Velden-Köstenberg und jetzt „Golfberater“ vom Max. Mit ihm begleitete uns ein Insider auf die 18 Löcher, die sich als spannend, aufregend und teilweise recht schwer zeigten. Alles war geboten: Hanglagen, erhöhte Abschläge, blinde Löcher, schwere Aufstiege und das gleiche wieder runterwärts und zum Guten - kaum Wasser. Der Schreiber dieser Zeilen spielte mit sieben Netto-Punkten das wohl schlechteste Ergebnis der letzten Jahre. Aber das lag nicht am Platz, sondern am Umstand, dass er am Abend wieder zuhause sein musste, um seinen Koffer zu packen. Deshalb kann er vom Turnierausgang, vom gemütlichen Abend im Knappenwirt und vom letzten Golftag auf dem Platz von Murau-Kreischberg das berichten, was man ihm später erzählte. Wegen dem schlechten Wetter spielten die meisten Birdies nur neun Löcher, nur vier gingen über die volle Distanz. Alle Teilnehmer waren aber der Meinung, dass sie diesen Platz gerne nochmals bei anderen Bedingungen spielen möchten - und nicht nur diesen. Jeder war von dem Wochenende begeistert, einige wollten schon im Knappenwirt buchen und auf den Plätzen Abschlagzeiten reservieren. Das, lieber Max Strafinger, kann man wohl als vollen Erfolg bezeichnen und wir möchten uns bei Dir, beim Michael Löhr und den Verantwortlichen der teilnehmenden Plätze recht herzlich bedanken. Und noch einen Erfolg konnten wir für uns selbst verbuchen: Mit der Familie Baumgartner (Cornelia, Katharina und Christian) konnten wir aus Waldkirchen drei neue Birdie-Mitglieder begrüßen.
Fuhrmann
Wallfahrt und Chemie-Dreieck
„Ich dachte, da geht man nur zum Wallfahrten hin“ antwortete mein Nachbar, als ich ihm erzählte, dass ich zum Golfen nach Altötting und Burghausen fahre. „Und in Burghausen - da ist doch das Chemiewerk...?“ war seine nächste irritierende Äußerung. Das ist also die Meinung, die über die beiden Städte - etwa 70 Kilometer von München entfernt - in den Köpfen steckt. Nun gut - ich kannte den Wallfahrtsort und den Industriestandort auch nur von den Ausfahrtsschildern auf der Autobahn Richtung Passau. Das sollte aber an dem Wochenende vom 24. bis 26. April anders werden. Denn 14 Birdies machten sich auf die erste Reise des Jahres. Eingefädelt hatte alles unser Mitglied Wolfgang Hollinger - in Zusammenarbeit mit Josef (Sepp) Neuberger, seines Zeichens Präsident des Golfclub Pleiskirchen. Und der liegt fast bei Altötting.
Die Anfahrt am Freitag war katastrophal. Wolkenbruchartige Regenschauer auf der Autobahn und dunkle Wolken ringsrum. „Das kann ja was werden“ dachte ich mir und fuhr unverdrossen - aber mit mulmigen Gefühl - Richtung Mühldorf.
Und welch Wunder: Nach der Autobahnabfahrt auf dem Weg zum Golfplatz war blauer Himmel und in Richtung Pleiskirchen keine Wolke zu sehen. Auf dem Clubparkplatz schon bekannte Autos und im Sekretariat waren die ersten Birdies bereits zugange. Die Flights waren schnell zusammengestellt, weil Frau Huber, Clubsekretärin, alles schnellstens erledigte. Zu Anfang gleich ein guter Eindruck. Mal sehen, was der Platz bringt. Und das war eine ganze Menge. Obwohl wir nur elf Löcher spielten, hatten manche das Gefühl, sie wären 18 gegangen. Oft lange Wege zwischen den Grüns und Abschlägen, lange Anstiege, schräge Lagen - aber golferisch anspruchsvoll und landschaftlich imposant. „Die zweiten Neun sind nicht so kräfteraubend“ versuchte Sepp Neuberger uns zu beruhigen, als wir mit ihm auf der Terrasse in der Nachmittagssonne saßen. „Das ist richtig“ gab ihm Stefan Imhof recht, der alleine vor uns die 18 Löcher spielte. Dann zog es die Meute ins Hotel nach Altötting. Unser Domizil war das Hotel Post, das Gerold Tandler, dem ehemaligen Finanzminister in der Regierung Franz-Josef Strauß, gehört und das 1. Haus am Platze ist. Von der Lage und der Ausstattung absolut richtig. Mitten am Marktplatz, wo sich rund um die Gnadenkapelle das gesamte Wallfahrt-Leben abspielt, konnten wir gleich einen ersten Eindruck gewinnen, was sich da sonst in dem Ort abspielt. Menschen über Menschen belagerten die Devotionaliengeschäfte, strömten in Kirchen und Kapellen oder saßen einfach nur in den zahlreichen Kneipen und Cafes. Doch für mehr hatten wir nicht die Zeit. Rauf ins Zimmer und fürs Abendessen herrichten. Apropos Zimmer: Geräumig (bis zu riesig) und alles drin - das war die Meinung aller Birdies. Nach einem Aperitif in der Bodega des Hauses trafen wir uns zum ersten gemeinsamen Abendessen und konnten gleich einen Gast begrüßen: Mathias Probst, Manager des Golfclub Altötting-Burghausen, gab uns die Ehre. In seinem Club sollten wir am Sonntag abschlagen. Nach einem hervorragenden Menü und gebremsten Alkoholgenuss ging es in die Betten.
Bei strahlenden Wetter gings morgens Richtung Pleiskirchen, um dort unser übliches Turnier zu spielen. Jupp hatte die Flights bereits eingeteilt (Jürgen Schmuckermeier und Karola Sukop spielten nur heute mit) und so stand einem reibungslosen Ablauf nichts mehr im Wege. Die Anstrengungen des Freitags waren keinem mehr anzumerken und die meisten waren der Meinung, dass der Platz gar nicht so schwer ist, wie man das am Vortag einschätzte. Nur ein kleiner Hagelschauer (!) unterbrach die Runde, aber das tat dem Spaß keinen Abbruch. Auf der Clubterrasse genoss man danach noch einen kleinen Snack und Sepp Neuberger, der uns einiges über Club und Gegend erzählte. „Jetzt habt Ihr noch genügend Zeit, Euch in Altötting noch umzusehen. Lohnt sich“ verabschiedet er uns „und am Abend komme ich auch zum Essen“. Zurück in Altötting ging jeder seine eigenen Wege - die meisten streunten rund um den Marktplatz, wenige nutzen die Wellness-Einrichtungen des Hotels. Am Abend wieder ein geschmackvolles Menü und die übliche Siegerehrung, die Sepp Neuberger und sein Vize Hans Olbort mit Logobällen bereicherte:
Das Bruttoergebnis:
Dr. Jürgen Schmuckermeier 16
Mechthild Brandner 16
Stefan Imhof 12
Thomas Nusser 11
Gerhard Fuhrmann 7
Jupp Suttner 6
Manfred Israel 4
Christoph Brandner 3
Regine Israel 2
Heidi Ganser 1
Karola Sukop 1
Helgard Bromberger 1
Bevor die Truppe sich Richtung Zimmer verabschiedete, hatte Sepp noch eine Überraschung bereit. „Habe für Euch morgen früh eine Stadtführung arrangiert. Treffpunkt ist 10 Uhr“. Und dann noch eine Überraschung seinerseits: GC Pleiskirchen wird Partnerclub der Birdies und Sepp Neuberger möchte Mitglied werden. Ein Abendausklang nach Maß. Wieder bei Sonnenschein gingen zehn Birdies mit der Fremdenführerin auf Entdeckung des bereits mit zahlreichen Besuchern und Pilgern bevölkerten Altötting und lernten innerhalb einer Stunde eine Menge über Zahlen, Fakten, Besonderheiten dieses Ortes. Danach gings direkt nach Burghausen, wo eine weitere 18-Loch-Runde auf uns wartete. „Diesmal spielen wir kein Scramble, denn der Platz soll so schön sein, dass man unbedingt Stableford spielen sollte“ war die einhellige Meinung, die noch am Abend beschlossen wurde. Vorbei an Raffinerietürmen, Tank- und Gleisanlagen („da soll ein Golfplatz sein?“) erreichten wir den GC Altötting-Burghausen Schloss Piesing, wo wir von der Präsidentin Angelika Baumann bereits erwartet wurden. Schon alleine die traumhafte Lage und das Wetter machte uns „heiß“. Leider konnte Frau Baumann nicht mitspielen - aber der Vize-Präsident des Clubs, Jürgen Uhrhan und seine Frau, wollten mit uns spielen und wir hatten somit wenigsten zwei „Kenner“ in den Flights. Nach etwa fünf Stunden („ein geiler Platz“) trafen wir uns im Garten der Schlosswirtschaft Piesing zum Abschiedstrunk und alle waren der Meinung, dass man die beiden Anlagen unbedingt weiter empfehlen sollte und man auch wiederkommen möchte. Natürlich auch wegen der Gastfreundschaft, die wir in Pleiskirchen und in Burghausen genießen konnten. Und auch hier wurden wir überrascht: GC Alöttting-Burghausen möchte auch Birdie-Partnerclub werden. Da haben wir Freunde gefunden.
Fuhrmann

Brutto-Sieger Jürgen Schmuckermeier, Brutto-Siegerin Mechthild Brandner, Netto-Sieger Stefan Imhof und Birdie-Präsident Gerherd Fuhrmann - umrahmt von Clubpräsident Josef Neuberger (links außen) und Hans Olbort (rechts außen).
Die bisherigen 12 Birdie-Charity-Turniere
| Jahr | Austragungs-Club | Begünstigte Institution |
| 1997 | GC Eschenried | Herz für Kinder |
| 1998 | GC Reit im Winkl | Heilpädagogisches Zentrum Ruhpolding |
| 1999 | GC Tutzing | Herz für kranke Kinder |
| 2000 | GC Tutzing | Haunersche Kinderklinik |
| 2001 | GC Eschenried | Waisenkinder von Kaprun |
| 2002 | GC Eschenried | Antony Netto |
| 2003 | GC Gut Häusern | Franz Klammer Stiftung |
| 2004 | GC Eschenried | Kinder-Hospiz Allgäu |
| 2005 | GC Eschenried | Stiftung Arche Noah |
| 2006 | GC Eschenried | Jutta Speidel-Stiftung Horizont |
| 2007 | GC Eschenried | Ronald-McDonalds-Kinderstiftung |
| 2008 | GC Margarethenhof | Bayerische Landesschule für Körperbehinderte |
Birdie-Master 2007
Sonne, Essen, Gewinner und 63 Löcher
„Gott sei Dank, dass wir nicht abgesagt haben!“ dass war die einhellige
Meinung des Vorstandes nach unserem Birdie-Masters (14. bis 16. 9. 07)
in Schloss Fahrenbach in Tröstau (Oberfranken). Nachdem zwei
Birdie-Mitglieder im Laufe dieses Jahres Schloss Fahrenbach und den
Golfplatz bereits besucht haben, hagelte es von den beiden nur
Beschwerden und wir dachten darüber nach, einen Ersatz für unseren
zweiten Jahreshöhepunkt zu suchen. Doch nach einer „Beruhigung“ seitens
Fedra Sayegh und Conny Konzack (vertreten PRmäßig das Resort) wurde an
Termin und Location nicht mehr gerüttelt. Das nur mal zur „wackeligen“
Vorgeschichte. Doch nun zur Gegenwart und gleich zur einhelligen Meinung
aller 14 Teilnehmer: Das Wochenende war der Hammer und der Autor dieser
Zeilen zählt es zu den TOP 3 seiner bisherigen Birdie-Reisen, denn sie
führte unter anderem auf die Spuren seiner Kindheit und Jugend. Aber
schön der Reihe und „Tage“ nach.
Bei herrlichstem Wetter reisten am Freitag elf Teilnehmer Richtung
Oberfranken nach Schloss Fahrenbach in Tröstau (Tel. 09232/882-0,
www.golfhotel-fahrenbach.de), das ein paar Autominuten von Wunsiedel
entfernt liegt. Drei Birdies waren bereits am Donnerstag angereist und
hatten somit bereits einen Informationsvorsprung, was Hotel und
Golfplatz anbelangt. Den wollten natürlich die anderen Teilnehmer
aufholen und spielten bereits am Freitagnachmittag die gesamten 18
Löcher. Doch der eine oder andere kam leider nicht in den Genuss und
musste sich die Erlebnisse schon im Vorfeld anhören. Und die waren
allesamt begeisternd. Komplett war die Truppe - auch mit PR-Lady Fedra
Sayegh, die extra wegen des Abends aus München anreiste - dann um 19 Uhr
beim Essen in Weissenstadt, zirka 15 Autominuten entfernt. Dort hatte
Clubpräsident Manfred Müller ins „Gasthaus Egertal“ zum Gourmet-Menü
geladen. Dieses Lokal hat in Nordbayern einen sehr guten Ruf und führte
25 Jahre einen Michelin-Stern (Tel. 09253/237, www.gasthaus-egertal.de).
Also ein gelungener Auftakt für unser Masters. Nach einem Cocktail in
gediegener Atmosphäre servierte die Mannschaft um Chef Theodor Rupprecht
ein mehrgängiges Menü vom Feinsten - auch was den Wein betraf.
Zuvorkommende Bedienung, gute Gespräche - alles, was einen schönen Abend
ausmacht. Manfred Müller erzählte uns dann ein wenig über seinen Club,
der seit 18 Jahren besteht, 700 Mitglieder hat und zurzeit als der
drittschwerste Course in Bayern gilt (aufgeregtes Flüstern bei den
Neuankömmlingen). Staunen erregte seine Aussage, dass man zirka zehn
Kilometer Wege gehen muss, um die 18 Löcher zu spielen und dabei etwa
2400 Kalorien verliert (Erleichterung bei allen). Und alle
appetithemmenden Gedanken waren von nun an vergessen. Vor allem bei der
Nachspeise - einer riesigen ’;Variation von belgischer Schokolade‘, von
der ein Birdie sogar zwei Portionen verschlang. Zur überraschung aller
(und natürlich zur Freude) verkündete Clubpräsident Müller, dass alle
Getränke von ihm übernommen werden. Aber die Birdies nutzten diese
‚Aufforderung‘ in geringem Maße - stand doch am nächsten Tag der
Wettkampf im Vordergrund. Zum Abschluss bat Egertal-Chef Theo alle noch
in die Küche zu einem Absacker und zur Möglichkeit, sich mit den Köchen
zu unterhalten („Kocht Ihr mit Gas oder Strom?“, „Kann ich das Rezept
von der Schokolade haben?“).
Nach einem reichhaltigen und ausgiebigen Frühstück trieb es die meisten
auf die Driving Range - hatte doch um 10 Uhr der erste Flight seinen
Start und die weiteren drei in Zehnminutenabständen. Die Sonne
versteckte sich noch hinter Wolken und es blies ein kalter Wind. Die
Temperatur am Starterhaus zeigte neun Grad - gefühlt war sie knapp über
dem Gefrierpunkt. Zwei Kollegen standen hemdsärmlig rum, der Rest kam
wie zu einer Nordpol-Expedition. Der Platzmarshall übernahm die
Starterfunktion und erzählte uns während des Wartens einiges über Land
und Leute. Er war es auch, der uns auf der Runde immer wieder besuchte
und sogar Jörg Wedekind mit dem Card eine Flasche Schwarzbier brachte
(darüber später mehr). Der Rest ging ungedopt seinen Weg und labte sich
bei einer kleinen Halfwaypause bei Weißwürsten und Apfelkuchen. Da
hatten die meisten schon die Zwiebeltaktik angewandt: Jacken und Pullis
waren verstaut und nackte Haut war zu sehen, denn die Sonne brannte vom
Himmel und der Wind war weg. Nach getaner Arbeit traf man sich auf der
Terrasse und der Großteil strahlte übers ganze Gesicht (das wird
Ergebnisse geben...). Bei Kaffee und Kuchen war man sich einig, dass der
Platz hervorragend sei - ob Zustand oder Layout - und dass die Wege den
Freitagspieler nicht mehr so lang vorkamen, als sie es in Erinnerung
hatten. Deswegen gingen drei Birdies nochmals auf die Runde und spielten
weitere neun Löcher, darunter Bernd Koophamel, der es an diesem
Wochenende auf 63 Löcher brachte!!! Die Premierenspieler waren unisono
der Meinung, dass man die prognostizierten zehn Kilometer kaum
wahrgenommen hätten und auch mit den beiden Hügellöchern (2 und 18)
keine Probleme hatten. Gibt es doch bei vergleichbaren Plätzen
technischen Schnickschnack wie Shuttledienste mit Autos oder
Gondelbahnen. Die Birdies nahmen es sportlich und zogen bis auf wenige
ihre Trollies tapfer durchs Gelände (vielleicht auch wegen der 2400
Kalorien?).
Und die waren bereits wieder in Gefahr. Denn zum Abend hatte
Clubpräsident Manfred Müller ein Fränkisches Menü angekündigt. Am
festlich gedeckten Tisch wurden uns geschmacklich hervorragende vier
Gänge serviert - mit Spanferkel oder Zander. Doch da gab es leider den
ersten und einzigen Eklat der Reise: Vorjahreszweiter Bernd Koophamel
hatte seinen Pokal vergessen und musste sich anfangs ironische Worte und
Vorwürfe gefallen lassen („Wie soll denn da eine Siegerehrung
stattfinden?“). Aber Bernd gelobte Besserung und zeigte Reue und vor dem
Dessert konnte die sehnlichst erwartete Siegerehrung stattfinden, deren
Ergebnisse unser Spielleiter Jupp Suttner zwischen Regeneration und
Sportschau in mühevoller Kleinarbeit ermittelt hatte. Musste er doch die
erzielten Punkte, die während des Jahres bei der Reise nach Ampflwang,
Charity-Turnier und Fahrenbach auf einen Nenner bringen. Und der sah so
aus:
1. Jörg Wedekind 69 Punkte
2. Thomas Nusser 67 Punkte
3. Fritz Häring
65 Punkte
4. Bernd Koophamel 64 Punkte
5. Alfred Fischer 62 Punkte
6. Jupp Suttner 61 Punkte
7. Gerhard Fuhrmann 56 Punkte
8. Rita Balon 55 Punkte
9. Sabine Wedekind 50 Punkte
10. Rainer Schulte-Zurhausen 45 Punkte
11. Renate Koophamel 39 Punkte
12. Jürgen Schmuckermeier 32 Punkte
13. Karola Sukop 29 Punkte
14. Petra Häring 19 Punkte
Zufrieden mit der Welt und ohne größere Diskussionen (Die Flasche Bier
während der Runde für Masters-Sieger Jörg Wedekind wurde ohne
Gegenstimmen nicht als verbotenes Präparat anerkannt) genossen alle
Apfelstrudel und als Abschluss noch eine Käseplatte, die aber fast
unberührt blieb.
Grund war: Am nächsten Tag stand das mittlerweile legendäre Scramble auf
dem Programm. Spielleiter Jupp loste noch die Flights zusammen und bis
auf ein Birdie wollten alle mitmachen. Doch mit der Unglückszahl 13
wollte man nicht starten und so verzichtete Rainer Schulte-Zurhausen
schweren Herzens auf den Start. Um 9:10 Uhr standen drei Flights wie aus
dem Ei gepellt und bester Kondition am Start - diesmal mit Sonne am
Himmel und bei gefühlten 10 Grad. Angeführt von den Mannschaftsführern
absolvierten die drei Flights die gesamten 18 Loch, obwohl nur die
ersten neun gewertet wurden und manch einer signalisiert hatte, nach der
Hälfte aufzuhören. Das spricht aber für die Kondition unserer Truppe und
für die Begeisterung über den Platz, der sich mit spätsommerlichen
Temperaturen und farbenfrohen Landschaftsbild von den Birdies
verabschiedete. Diese versuchten auf der Terrasse, wenigstens einen Teil
der 2400 Kalorien wieder aufzunehmen, um sich dann auf die Heimreise zu
machen.
Deshalb möchte ich an Clubpräsident Manfred Müller und Fedra Sayegh
schon jetzt eine Drohung aussprechen: Die Birdies werden nächstes Jahr
wiederkommen!
Pressemitteilung
Birdie-Golfer erspielen 12 000 € für Jutta Speidels Horizont-Hilfe
zugunsten obdachloser Kinder und derer Mütter
München (August 2006)- Die Münchner Bühnen-
und TV-Schauspielerin Jutta Speidel (‚Traumschiff‘) betreibt seit 18
Jahren Yoga und seit ihrer Kindheit Skifahren. „Aber mit Ballsport-Arten
hatte ich es noch nie“, gesteht sie, „das war mir schon in der Schule
ein Gräuel!“ Doch jetzt düurfte sich ihr Verhältnis zu diesem Metier
etwas geändert haben: denn ausgerechnet eine Ballsportart erbrachte 12
000 Euro für ihre Stiftung ‚Horizont‘: das Charity-Golfturnier der
Mediengolfer ‚Birdies‘ im Golfclub München-Eschenried. Nun weiß man ja -
kaum eine andere Sportart ist besser für wohltätige Zwecke geeignet, als
das Spiel mit dem kleinen weißen Ball auf Fairways und Grüns. Aber ein
Betrag in derartiger Höhe rührte Jutta Speidel schon sehr, wie sie bei
ihrer Dankesrede betonte. Insgesamt schwangen 122 Teilnehmer die
Schläger für das Patenprojekt ‚Horizont e.V.‘ Diese Initiative -
www.horizont-ev.org - für obdachlose
Kinder und deren Mütter wurde 1997 von Jutta Speidel gegründet. Die rund
100 ‚Birdies‘ wiederum sind eine seit mittlerweile zwölf Jahren
bestehende Vereinigung golfspielender Journalisten & friends mit Sitz in
München. Der Jahresbeitrag kommt ausschließlich karitativen Zwecken
zugute. Auf Initiative des damaligen Birdie-Präsidenten Reinhard
Gröschel fand bereits im dritten Jahr nach Gründung 1997 das
allererste Charity-Turnier statt. Bisher wurden damit rund 150 000 Euro
für wohltätige Zwecke eingespielt - in erster Linie für Kinder-Projekte.
Die Austragung 2006 war das 10. und somit ein Jubiläums-Turnier -
gewidmet dem inzwischen verstorbenen Initiator Reinhard Gröschel. Sieben
jener zehn Charity-Turniere fanden bisher beim GC Eschenried statt -
einem der Hauptsponsoren, denn: der Club ließ an diesem Tag sämtliche
Greenfee-Einnahmen des Turniers dem wohltätigen Zweck zu kommen!
Vorstand Dr. Uwe Tietgen: „Wir würden uns sehr freuen, wenn die Birdies
auch 2007 ihr Charity-Turnier bei uns austragen würden!“ Dass die
Austragung 2006 eine derart erfreulich hohe Summe erbrachte, lag auch an
den zahlreichen Sponsoren und am Ertrag einer Tombola, bei der es
zahlreiche fabelhafte Reisen zu gewinnen gab. Hauptpreis jedoch: ein
Mountainbike von Corratec im Wert von 2 000 Euro. Überreicht wurde es
vom dem Kabarettisten Django Asül, der sich als Fan von Jutta Speidel zu
erkennen gab: „Vor allem in dieser neuen Serie, wo sie den Fritz Wepper
spielt!“ Der Turnier-Sieg ging mit 32 Brutto-Punkten an Axel Schukey
vom GC Schloss Langenstein.
Weitere Infos zu dem Turnier und zu den
Birdies:
www.die-birdies.de
Adresse, um Kontakt zu Frau Jutta Speidel wegen der Initiative
‚Horizont‘ auf zu nehmen:
info@horizont-ev.org
Reise nach Warmbad Villach
„Wenn Sie diesen Aufgang benutzen, kommen Sie zum Zug nach Villach“ klärte uns eine ältere Dame auf, als wir mit unseren Golfbags die Treppe raufsteigen wollten, „zum Golfplatz geht's rechts durch den Tunnel“. Das war unsere erste Begegnung mit der Golfakademie von Warmbad-Villach, die vier Birdies am Freitagnachmittag nach einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen kennenlernen wollten. Golfplatz und Bahngleise - eine Begegnung einer etwas anderen Art! Wir trabten also durch den Tunnel und nach ca. 100 Metern standen wir vor dem Tenniscamp Warmbad-Villach und wo waren die Abschläge? Die Dame an der Reception half uns weiter: „Einfach durch die Tennishalle und schon sind sie da“. Gesagt, getan. Die Golfakademie entpuppte sich als eine kleine Driving Range mit zugehörigen Pitch- und Putting-Green. Jeder drosch ca. 50 Bälle in die Gegend und dann machten wir uns wieder auf den Weg zum Hotel - zum Warmbaderhof. In dem 5-Sterne-Haus waren wir Birdies vom Hoteldirektor Helmut Weiss und der Agentur Maro & Partner eingeladen worden. Innerhalb des Thermenresorts Warmbad-Villach ist das Hotel die Nummer Eins am Platz. Super-Zimmer, Wellness-, Sauna- und Badelandschaft sowie kurzer Weg zur Therme. Natürlich gehört zu solch einem Spitzenhaus ein gutes Essen und das lernten wir 14 Teilnehmer am Abend kennen. In einem separaten Raum genossen wir ein hervorragendes Menü und einen Gast: Max Straffinger, Neu-Birdie und Chef der Tourismuswerkstatt Straffinger gesellte sich zu uns. Max ist außerdem verantwortlich für die Angebotsgruppe „Golfland Kärnten“. Als Überraschung übernahm er die gesamte Getränkerechnung des Abends. Nochmals vielen Dank, lieber Max. Am Samstag war laut Programm Golf angesagt: auf der neuen Anlage Alpe Adria Finkenstein. Im Konvoi geleitete uns Dir. Weiss zu den etwa 10 Autominuten entfernt liegenden Platz, der erst im Mai eingeweiht wurde. Die Lage wunderschön - links und rechts die Berge, in denen zu dieser Zeit noch die Wolken hingen. Alles war vom Sekretariat bestens vorbereitet und die Flights gingen pünktlich auf die Runde. Als Überraschung erwartete und Dir. Weiss am Loch 9 mit einer Zwischenverpflegung, die wir in Ruhe genießen konnten (kein Druck von hinten durch fremde Flights!). Nach unserem Turnier saßen wir auf der Terrasse direkt vor dem schlossähnlichen Clubhaus, das innen überaus stylisch ausgestattet ist - ein Traum. Fazit aller Teilnehmer: Die Anlage ist hervorragend - aber hat seine Tücken. Alle Bahnen sind abwechslungsreich in Lage und Schwierigkeit - und oft sehr lang. Zwischen den gelben und den roten Abschlägen bringen manche Clubs ein kurzes PAR 3 unter (von den weißen ganz abgesehen). Der Autor dieser Zeilen war mit seinen Eisen-Abschlägen jedes Mal „Lady“-gefährdet. Aber das nimmt man gerne in Kauf, wenn alles weitere auf dem Platz stimmt. Nach ca. sechs Stunden Spielzeit fuhren wir wieder ins Hotel zurück, um das Entspannungsangebot zu genießen, was die müden Glieder wieder auf Vordermann bringen sollte. Am Abend trafen wir uns an der Bar, wo Dir. Weiss und Max Straffinger jeweils einen kurzen Vortrag hielten. Dann ging es zum Panoramarestaurant, einer kleinen schnuckeligen Stube, wo auf uns ein 7-Gang-Menü wartete. Eine wahre Gaumenfreude - genau das richtige nach dem aktiven Tag. Dazu die passenden Tröpfchen und die Stimmung nahm ihren Lauf. Genau das richtige Ambiente, um die Siegerehrung vorzunehmen. Zu der Siegerehrung steuerten Max Straffinger den Hauptpreis und Dir. Weiss die restlichen Preise bei. In den Genuss dieser Auszeichnungen kamen:
Bruttosieger: Johann Miller mit 22 Punkten (er gewann ein Wochenende seiner Wahl im Golfland Kärnten)
1. Nettosieger wurde Regine Weber-Israel mit 37 Punkten;
2. Nettosieger wurde Max Straffinger mit 36 Punkten
3. Nettosieger wurde Thomas Nusser mit 35 Punkten.
Das war ein Ansporn, am nächsten Tag noch einen draufzusetzen. Stand doch ein Scramble auf dem Golfplatz Velden-Köstenberg als Abschluss auf dem Programm. Aber schon beim Frühstück schwanden unsere Hoffnungen. Es regnete in Strömen. Und die Diskussionen gingen los: Die einen wollten spielen, die anderen gleich nach Hause fahren. Der einzige, der Optimismus verbreitete, war Dir. Weiss. Der steckte uns dann damit an und wieder ging der Konvoi auf Reisen - Richtung Velden im Regen. Droben auf dem Berg erwartete uns Clubmanager Manfred Neumayer (kennen viele noch als Kurdirektor von Pörtschach). „Das hört bald wieder auf“ war sein Kommentar „und trinkt's erst mal was“. Gesagt, getan und langsam machte sich doch die Spiellust breit. Vor allem deshalb, weil Manfred Neumayer uns allen Carts zum Nulltarif angeboten hat. Eingepackt von oben bis unten starteten fünf Flights. Es machte trotz Nässe viel Spaß und man war froh, die Carts zu haben. Denn die Hänge und die langen Wege zwischen den Löchern wären zu Fuß eine elende Qual gewesen - auch bei sonnigen Wetter (da vielleicht noch mehr). Apropos Sonne: Die kam dann nach etwa zwei Stunden und strahlte voll über den Golfplatz und auf uns. Jacken, Westen, Mützen - alles wurde verstaut und kurzärmlig ging es über Berg und Tal Richtung 19. Abschlag. Dort saß dann die Truppe sonnenverwöhnt auf der Terrasse, genoss die Kärntner Spezialitäten und ließ die 18 Löcher noch mal Revue passieren. Gewonnen hat auch irgendein Flight - aber das war in diesem Fall gar nicht mehr interessant. Hauptsache, es hat Spaß gemacht! Die Meinung aller war, dass sich die Gastgeber - vor allem Dir. Weiss, ein Höchstlob verdient haben. Er war - trotz seiner Arbeit - eigentlich nur für uns da und jeder Wunsch wurde uns von den Augen abgelesen. Und außerdem wurden wir jeden Tag mit einem Geschenk überrascht. Wir werden wiederkommen - das Versprechen haben wir gegeben.
Golf im Freyung
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| Unser Reiseleiter Franz |
Elisabeth + Rita + Franz |
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| Essen im Schloss
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Die Nachspeise |
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Die Birdies auf Verwöhn-Tour im Bayerischen Wald:
54 Löcher, 100 000 Kalorien - und unendlich viel Spaß
Die Birdies sind schon in vielen, vielen Clubs und Orten wahrlich glänzend aufgenommen worden. Aber so, wie der Luftkurort Freyung im Bayerischen Wald mit Bürgermeister Peter Kaspar und dem Birdie-Freund Franz Polland an der Spitze uns verwöhnte - war es selten irgendwo! Man stelle sich vor - Halfway-Verpflegung bereits bei der Proberunde! Extra ein Jazz-Duo für die Birdies beim wunderbar-romantischen Freitags-Candlelight-Dinner im Schloss! Mindestens 100 000 Kalorien - in Form von Fresskörben - bei der Siegerehrung! Und so weiter und so weiter. Dass die sonst so blond-kühl-strenge Birdie-Präsidentin Rita Balon da ins herzlichste Schwärmen geriet bei ihrer Dankesrunde - war alles andere als ein Wunder. Gespielt wurde auf drei Plätzen: GC Aldiana Bayerwald (heiße 9 Lochanlage) am Freitag, Golf- und Landclub Bayerwald (schöne 18 Loch) am Samstag (Turnier) und ein Texas-Scramble beim GC Passau-Raßbach (18 nicht minder schöne Loch) am Sonntag. Gewonnen haben an diesem Wochenende zwar ALLE Birdies (manche erhielten vom Veranstalter sogar einen Preis, obwohl sie verletzt unterwegs ausgestiegen waren!) - aber am gewinnendsten präsentierten sich anschließend logischerweise die siegreichsten aller Gewinner:
Brutto Männer: Bernd Koophamel (21 Punkte) vor Thomas Nusser (19) und Dr. Jürgen Schmuckermeier (17).
Brutto Frauen: Mechthild Brandner (10) vor Rita Balon (9) und Regine Weber-Israel sowie Marianne Haas (je 6).
Freyung ist im übrigen ein ausgesprochen netter Luftkurort. Romantiker nennen ihn „Das Tor zum Nationalpark“. Doch allmählich geht dem Luftkurort an der Glasbläser-Straße des Bayerischen Waldes die Luft aus - der Rückgang klingt dramatisch: „500 000 Übernachtungen hatten wir im Jahre 1992“, verrät Bürgermeister Peter Kaspar bei einer Pressekonferenz den Birdies, „und jetzt haben wir nur noch 240 000!“ Freyung erleidet ein ähnliches Schicksal wie alle anderen Kurorte, denen gleichfalls die Gesundheitsreform auf den Magen schlug. „Und die Leute kommen nicht mehr drei Wochen lang wie früher“, klagt Kaspar, „sondern nur noch drei Tage!“ Weshalb man nun die Initiative ergriff und neue Wege zu beschreiten versuchte. Einer davon klingt etwas verrückt: Freyung will den Ruf einer Golf-Metropole erringen. Verrückt deshalb, denn der Ort - besitzt keinen einzigen Golfplatz! „Das war anfangs eine Herausforderung“, lächelt Kaspar. Doch es beschleicht ihn das Gefühl, dass sie gemeistert wurde. Denn immerhin avancierte Freyung innerhalb von zwei Jahren zum Austragungs-Ort von Europas größtem Senioren-Turnier: 320 Teilnehmer aus neun Nationen traten vor kurzem an und erspielten auf drei Plätzen der Umgebung ihre grauen Panther-Champs. Nächstes Jahr wird sich ein vierter Golfclub dem Turnier anschließen - „und dann können vielleicht alle Teilnehmerwünsche berücksichtigt werden“, sagt der Marketing-Experte Franz Polland, der den Freyungern diese Idee vortrug und sie realisierte. Polland (70) ist selbst längst Senior und weiß, was Golf-Oldies wünschen: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag spielen die über 50jährigen Damen und über 55jährigen Herren täglich ein Turnier - und am Mittwoch gehen sie shoppen: in einem Kaufhaus, das für 14 000 Euro Gutscheine und Siegespreise spendet, was als äußerst cleveres Sponsoring bezeichnet werden kann: Denn so gut wie jede(r) Gutschein-Gewinner(in) gibt - wenn schon mal im Laden - weitaus mehr aus als den Wert des Bons, den/er sie erhielt. Zwar ist „der Hauptanziehungspunkt der Region das Wandern und die Wellness“, weiß Landrat Alexander Muthmann, „aber Golf erhöht natürlich das Image!“ Und bringt zahlungskräftige Kundschaft - die es genießt, zu günstigen Tarifen Golfspielen zu können und das gesparte Geld in andere Urlaubsvergnügungen steckt: man kann sich hier leicht was gönnen. Auch jenseits der Grenze - Tschechien mit seinen Schnäppchen-Tankstellen lockt in nur 15 km Entfernung. Und Freyung selbst liegt gleichfalls günstig - 180 km sind es bis München, 180 km bis Prag, nur eine halbe Autostunde zum kulturell hochstehenden Passau. „Wir liegen in der Mitte Europas!“, hebt Kaspar das Kinn. Aber da muss er selbst fast lächeln. Immerhin steht die Region „in Verbindung mit Österreich und Böhmen“, verrät Georg Steiner vom Tourismusverband Ostbayern, „um aus der Aktion 'Golf Bayern', ein Zusammenschluss von 16 Golfclubs im Bayerischen Wald und im Rottal, ein 'Golf Europa' zu machen! Denn wir haben die größte Dichte öffentlich bespielbarer Golfplätze des gesamten Kontinents!“ Woraus man schließen könne, so Charly Riedel, Vorsitzender von besagtem „Golf Bayern“ und zugleich Kurdirektor von Regen, „dass Hinterwäldler ein völlig falscher Begriff ist, mit dem wir hie und da bezeichnet werden!“ Bester Beweis: „Wir versuchen ja sogar, die Kirchtürme einzureißen!“, so Bürgermeister Kaspar. Weil man Werbung auch noch für den Golfplatz Passau-Raßbach betreibt, „obwohl der nicht einmal mehr in unserem Landkreis liegt.“ Keine Frage, die einstigen Hinterwäldler sind erwacht - wenn vielleicht auch erst fünf vor zwölf: „Man hat viele Jahre bei uns die Qualität im Tourismus vernachlässigt“, so Bürgermeister Kaspar, „und das kann man jetzt nicht mit einem Schlag nachholen“. Aber man kann mutige Ideen Realität werden lassen. Wie etwa das Senioren-Golf-Turnier. „320 Leute eine ganze Woche lang hier zu haben zwischen den Pfingst- und Sommerferien, wo es immer etwas mau läuft“, freut sich Freyungs Touristik-Leiter Christian Kilger, „das ist doch was!“ Zukunfts-Hoffnung laut fremdenverkehrs-Experte Steiner: „Wir wollen aus unseren normalen Gästen - Golfer machen!“ Auch die einheimische Bevölkerung soll nun intensiv an das Metier Golf herangeführt werden: Nur wenige Clubs verlangen eine Aufnahmegebühr. Und die bayerischen Wald-Kinder können in der Schule inzwischen wählen zwischen Tennis, Kanu - und eben Golf. Ausgelöst hat diese niederbayerische Golf-Euphorie zweifelsohne - nicht Freyung. Sondern Bad Griesbach, das inzwischen größte Golfzentrum Europas. Die Destination soll „Ausgangspunkt aller Überlegungen sein“, sagt „Golf Bayern“-Boss Charly Riedel. Ziel: „So wie man beim Reiten an das Münsterland denkt - so soll man in einigen Jahren beim Golfen an Ostbayern denken!“ Und soll der Luftkurort Freyung dann genügend Luft besitzen - um wieder richtig durchatmen zu können. Die Platzreife besitzt man schon - und das ohne Platz.
Jupp Suttner
Master-Sieger 1995-2008
| | 1. | 2. | 3. | Ort |
| 1995 | Dieter von Hausen | Susanne Huslisti | Fred Bodenstein | |
| 1996 | Reinhard Gröschel | Harald Seitz | Herbert Bögel | |
| 1997 | Markus Kecht | | Reinhard Gröschel |
|
| 1998 | Reinhard Gröschel | Birk Behrendt | Markus Kecht |
Stegersbach |
| 1999 | Susanne Huslisti | Jupp Suttner | Reinhard Gröschel |
Waldviertel |
| 2000 | Elsa Honecker | Angelika Rauw | Cornelia Bruckner |
Loipersdorf |
| 2001 | Maria Sonntag | Rita Balon | Fritz Bräuninger |
|
| 2002 | Maria Sonntag | Thomas Nusser | Susanne Huslisti |
Lungau |
| 2003 | Susanne Huslisti | Maria Sonntag | Thomas Nusser |
Lungau |
| 2004 | Dieter von Hausen | Johann Miller | Jürgen Schmuckermeier |
Böhmerwald |
| 2005 | Rainer Schulte-Zurhausen | Dieter von Hausen | Johann Miller |
Bad Ischl |
| 2006 | Johanna Miller | Bernd Koophamel | Thomas Nusser |
Lienz |
| 2007 | Jörg Wedekind | Thomas Nusser | Fritz Häring |
Fahrenbach |
| 2008 | Jörg Wedekind | Manfred Israel | Johann Miller |
Saalfelden |
Letzte Änderung: 22.10.2008
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